FAQ

Fragen zum Förderprogramm

Was möchte das Förderprogramm IMPULS erreichen?

Das Programm IMPULS zielt darauf ab, dem Amateurmusizieren in ländlichen Räumen Impulse und Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und erhöhter Sichtbarkeit für den zeitnahen Neustart zu geben. Die Ensembles sollen zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit befähigt werden und Unterstützung bei durch die Pandemie beschleunigten Transformationsprozessen in den Bereichen (Wieder-) Gewinnung von Mitgliedern und Digitalität erhalten. Besonders begrüßt werden Projekte, welche unterschiedliche Akteur*innen vor Ort einbeziehen und Vernetzung sowie Wissenstransfer fördern.

Die Bundeszuwendung soll als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung in der Regel als Festbetragsfinanzierung gewährt werden. Die Förderung setzt grundsätzlich angemessene Eigenmittel voraus, die bei der Finanzierung in Höhe von mindestens 10 % der Gesamtausgaben als finanzielle Eigenmittel oder als ehrenamtliche Eigenleistungen mit 15 Euro pro Stunde eingebracht werden können.

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Besteht ein Anspruch auf Förderung?

Es besteht kein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung. Der Bundesmusikverband unter Hinzuziehung einer beratenden Jury entscheidet aufgrund pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel über die Verteilung der Mittel. Die Zuwendungen stehen unter dem Vorbehalt etwaiger Sperren und sonstiger Bewirtschaftungsmaßnahmen.

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Wie hoch ist die Fördersumme?

Fördermittel können grundsätzlich ab einer Höhe von mindestens 2.500 Euro bis zu einer Höhe von maximal 15.000 Euro pro Antragsteller*in beantragt werden. Pro Antragsteller*in wird maximal ein Antrag aus diesem Programm bewilligt.

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Fragen zur Antragsberechtigung und zu den Fördervoraussetzungen

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind alle nicht überwiegend öffentlich finanzierten Trägerstrukturen von aktiven Amateurmusikensembles, deren Sitz und zentrale Tätigkeit in ländlichen Räumen der Bundesrepublik Deutschland liegen. Ebenso müssen sie mindestens in den Jahren 2018 und 2019 aktiv vor Ort tätig gewesen sein.

Wenn ein Ensemble keine offizielle Organisationsstruktur hat, muss es nachweisen können, dass es mindestens seit 2019 in seiner Heimatgemeinde musikalisch wirkt. Zusätzlich muss es spätestens zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses mit dem BMCO eine offizielle Organisationsstruktur und ein Ensemblekonto haben. Es ist also möglich, im laufenden Jahr z.B. einen Verein oder eine GbR zu gründen bzw. das Ensemble zu organisieren.

Die Antragsteller*innen müssen in der Lage sein, die Verwendung der Fördermittel bestimmungsgemäß nachzuweisen.

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Wer ist von einer Förderung ausgeschlossen?

Ausgeschlossen von der Förderung sind Einzelpersonen, überwiegend öffentlich finanzierte Trägerstrukturen (wie etwa öffentliche Schulen), Träger von Landes- und Bundesensembles sowie Projektorchester, welche sich überwiegend aus Mitgliedern anderer Klangkörper zusammensetzen. Fördervereine von Schulen sind davon ausgenommen und können in Zusammenarbeit mit Schulen innerhalb einer Kooperation Anträge stellen.

Grundsätzlich können nur Trägerstrukturen mit eigenem aktiven Ensemble einen Antrag einreichen. Verbände sind somit als antragstellende Trägerstrukturen ausgeschlossen. Ausnahmen sind möglich, wenn der Verband in enger Kooperation mit seinen Mitgliedsverbänden eine Projektidee entwickelt. Die antragstellende Organisation muss aber auch in diesem Fall einer der Vereine sein, die mit dem Verband kooperieren.

Zudem ist die Förderung nicht projektbezogener, d.h. laufender und anderweitiger Personal- und Sachkosten, sowie die Förderung von Baumaßnahmen, von Immobilienerwerb und von Folgekosten ausgeschlossen.

Die Förderung bereits getätigter oder beauftragter Ausgaben ist ebenso nicht zulässig.

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Wie kann ein Ensemble nachweisen, dass es mindestens in den Jahren 2018 und 2019 musikalisch in seiner Heimatgemeinde wirkt?

Nachweise sind Presseberichte, die Homepage des Ensembles, Programmhefte, Flyer, …

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Wie werden "ländliche Räume" bei IMPULS definiert?

Ländliche Räume in diesem Sinne sind Kommunen mit nicht mehr als 20.000 Einwohner*innen. Ausnahmen können nach Absprache und mit ausführlicher Begründung zugelassen werden.

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Muss der*die Antragsteller*in Mitglied im BMCO sein?

Die Mitgliedschaft in den Strukturen des BMCO, der als mittelausreichende Stelle fungiert, ist nicht erforderlich.

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Was bedeutet Bewilligungszeitraum? In welchem Zeitraum darf das Projekt stattfinden?

Bewilligungszeitraum

Beim Bewilligungszeitraum handelt es sich um den Zeitraum von der Vorbereitungszeit bis zur Nachbereitungszeit des Projekts. Er beinhaltet erste Ausgaben und Verpflichtungen aus Verträgen bis zur letzten zu erwartenden Rechnung.

 

Die Wahl des Bewilligungszeitraumes:

Sie werden im Antragsformular gebeten, das Datum „Start Bewilligungszeitraum“ zu definieren. Bitte geben Sie hier das Datum an, an dem Ihre Vorbereitungen für das Projekt beginnen. Bitte reichen Sie den Antrag spätestens zwei Monate vor dem Beginn des Bewilligungszeitraums ein.

Zwischen dem Datum der Antragstellung und dem Start-Datum des Bewilligungszeitraums müssen mindestens zwei Monate liegen. In dieser Zeit wird der Antrag auf formale Richtigkeit geprüft und an eine unabhängige Jury weiterleitet. Diese wird den Antrag bewerten und gegebenenfalls zur Förderung empfehlen.

 

Beispiel:

Die Vorbereitungen zum Projekt sollen am 01. September 2022 starten, dann muss der Antrag bis zum 01. Juli im Antragssystem online eingehen. Somit erhalten Sie noch rechtzeitig Ihre Bewilligung. Die konkrete Projektwoche kann auch erst im Oktober 2022 beginnen, jedoch sollte der Bewilligungszeitraum für Vorbereitungen mindestens am 1. September 2022 beginnen.

 

Das Projekt und die Vorbereitungen dürfen vor der Bewilligung nicht begonnen werden. In Ausnahmefällen haben Sie die Möglichkeit, einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn zu beantragen. Der individuelle Start des Projekts kann damit vereinbart werden. Bitte beachten Sie dazu die Informationen im Online-Antragssystem.

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Fördert IMPULS internationalen Austausch?

IMPULS fördert nicht den internationalen Austausch von Amateurmusikensembles.

 

Wir empfehlen Ihnen hierfür, beim Goethe-Institut (Amateurmusikförderung) nach der Förderung eines Austausches mit Partnerensembles nachzufragen. Ein weiterer Ansprechpartner ist auf diesem Gebiet auch der BKJ oder auch der Arbeitskreis Musik in der Jugend.

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Übernimmt IMPULS Ausfallhonorare, Vorbereitungskosten und Stornierungskosten, wenn pandemiebedingt Veranstaltungen ausfallen bzw. geplante Maßnahmen nicht mehr durchgeführt werden können?

Bei einer Absage von Veranstaltungen durch den*die Antragsteller*in ist die Anerkennung von Vorbereitungskosten und evtl. vertraglich vereinbarten Ausfallhonoraren bzw. Stornierungsgebühren auf Antrag und nach Einzelfallprüfung möglich, sofern der*die Antragsteller*in plausibel und nachvollziehbar begründet, dass aufgrund der lokalen Inzidenzen oder Hospitalisierungsraten eine Veranstaltung riskant ist oder die durch die Situation zu beachtenden Auflagen die ehrenamtlichen Organisator*innen vor einen unverhältnismäßigen oder unmöglichen Aufwand stellen.

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Fragen zur Antragstellung

Wie und bis wann kann ich einen Antrag stellen?

Es können laufend Anträge eingereicht werden. Für die Bearbeitung der Anträge ist das Eingangsdatum entscheidend.

Beginnen Sie frühzeitig mit der Vorbereitung auf die Antragstellung, indem Sie sich auf unseren Seiten informieren. Nutzen Sie auch gerne unsere Beratungsangebote! Wir können Ihnen dabei helfen, Ihren Antrag so gut wie möglich vorzubereiten.

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Welche Ausgaben sind zulässig?

Zu den grundsätzlich förderfähigen Ausgaben gehören insbesondere:

  • Projektbezogene Honorarausgaben (z.B. Honorare von Musiker*innen, Dirigent*innen und Solist*innen, Künstlersozialabgaben, Ausgaben für Personal wie z.B. Projektleitung.)
  • Projektbezogene Sachausgaben (z.B. Verbrauchsmaterial, Probenräume, Öffentlichkeitsarbeit, Miet- und Leihgebühren, Reisekosten in analoger Anwendung des BRKG, GEMA, Requisiten, etc.)
  • Investitionen in Einzelgegenstände mit einem Anschaffungswert bis max. 800 EUR netto sind möglich.
  • Festzuschüsse zu Weiterbildungen von Multiplikator*innen.
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Welche Ausgaben sind nicht förderfähig?

Nicht förderfähig sind:

  • Geschenke, kleine Anerkennungen für Helfer*innen, Künstler*innen, Aushilfen, …
  • Dekoration, die nicht Teil eines künstlerisch unverzichtbaren Bühnenbildes für eine Inszenierung ist.
  • Verpflegungen und Caterings, die nicht im Zusammenhang mit Reisekosten stehen: z.B. Verpflegung für Proben in der Heimatgemeinde, Catering für Konzertpublikum
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Wie hoch sind angemessene Honorarsätze?

Angemessene Honorarsätze, jeweils nach höchster abgeschlossener Qualifikationsstufe (h = Zeitstunde = 60 Minuten):

  • 60 EUR/h für Master, Diplom, etc.
  • 53 EUR/h für Bachelor oder Vergleichbares
  • 50 EUR/h Ausbildung/Weiterbildungen mit langjähriger Praxis-Erfahrung (über 10 Jahre)
  • 46 EUR/h für Ausbildung

Eine evtl. KSK-Abgabe ist von dem Betrag abzuziehen, d.h. z.B. ca. 58 EUR Honorar und 2 EUR KSK-Abgabe sind zuwendungsfähig.

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Welche Vergütungen können bei administrativen/organisatorischen Projektleitun-gen oder bei professionellen Aushilfen (Musiker*innen) bezahlt werden?

Dafür bietet sich der festgelegte Stundensatz von max. 60,00 Euro je nach Qualifizierung an, sofern eine Ausbildung für die entsprechende Tätigkeit vorliegt, z.B.: Studium Kulturmanagement, Ausbildung Veranstaltungskaufmann*frau. Liegt keine Qualifizierung vor und gibt der*die Antragstellende einen plausiblen Pauschalbetrag an, so ist auch eine Vergütung mit geeignetem Nachweis möglich. Dies kann in Form einer inhaltlichen Begründung der Tätigkeiten erfolgen oder einem Stundennachweis, der die Höhe der Pauschale rechtfertigt. Die Höhe der Pauschale ist dabei immer in das Verhältnis zwischen Aufwand, Bewilligungszeitraum und Qualifizierung zu setzen und dementsprechend zu prüfen. Zusätzlich dazu ist z.B. für professionelle Musiker*innen als Aushilfe ein Tagessatz von 300,00 Euro möglich, der keine Stundenauflistung erfordert, sondern mit einer inhaltlichen Begründung/Qualifizierung als Tagessatz/Pauschale förderfähig ist. Eine Person übt einen Beruf professionell aus, wenn sie ihren Unterhalt zu einem erheblichen Anteil über diesen sichert.

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Wie hoch sind Festzuschüsse zu Weiterbildungen?

Für den Bereich Festzuschüsse für selbstveranstaltete Weiterbildungen (eventuell auch digitale Veranstaltungen gelten folgende Sätze:

  • Pro angefangene 10 Teilnehmende ist eine dozierende Person förderfähig. D.h. bei 20 Personen sind 2 Dozierende, bei 21 Personen 3 Dozierende abrechenbar.
  • Jede dozierende Person bekommt je nach Dauer der Veranstaltung einen Halb- oder Ganztagessatz pro Kalendertag der Veranstaltung.
    • Halbtagessatz = 160 EUR für Veranstaltungen bis zu 4 Stunden
    • Veranstaltung länger als 4 Stunden = 305 EUR
  • Für ggf. stattfindende Präsenzweiterbildungen an Landes- und Bundesakademien ist ein Festbetrag von 40 EUR pro TN und Tag für Unterkunft abrechenbar. Dieser Tarif gilt häufig für Mitglieder der Landes- und Bundesakademie. Weitere Bedarfe werden im Einzelfall ermittelt.

 

Sollten Sie selbst die Weiterbildung ausrichten wollen, muss der Name der*des (Haupt-) Lehrenden angegeben werden.

Bei der Beantragung von Weiterbildungen im Modul C, die von Dritten angeboten werden, muss im Antrag der jeweilige Bildungsträger angegeben werden.

Sollten die beantragten Weiterbildungen teurer ausfallen und die Festzuschüsse nicht ausreichen, so muss die Differenz vom geförderten Ensemble übernommen werden. Hier lohnt sich eine vorherige telefonische Absprache mit dem Projektbüro des BMCO in der Hotline.

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Entstehen dem Ensemble eigene Kosten? Was zählt als 10%-iger Eigenanteil?

Die Förderung setzt grundsätzlich ehrenamtliche Eigenleistungen und/oder finanzielle Eigenmittel in Höhe von mindestens 10% der Gesamtkosten voraus.

 

Ehrenamtliche Eigenleistungen sind ehrenamtliche Tätigkeiten, die in nachvollziehbarer Weise im Projekt geleistet werden. Diese können mit einem fiktiven Stundensatz von 15 EUR pro Stunde angerechnet werden (“fiktiv” bedeutet hierbei, dass es dafür keine Fördermittel, d.h. keine Auszahlung von Geldern gibt, die “Arbeitsleistung” jedoch als sog. Eigenleistung in Ansatz gebracht und entsprechend im Antrag angegeben werden muss.)

 

Finanzielle Eigenmittel können beispielsweise sein:

  • Zweckgebundene Zuwendungen Dritter (d. h. andere Fördermittel, welche in Finanzplan ausgewiesen sein müssen)
  • Spenden oder Sponsoring
  • Eigenmittel (Teilnahmegebühren, Einnahmen, Eintrittsgelder)
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Darf mein Projekt auch andere Fördermittel erhalten?

Ja. Soweit für ein Projekt neben dieser Förderung auch Fördermittel aus anderen Förderprogrammen in Anspruch genommen werden sollen, muss dies im Antrag angegeben werden. Eine Doppelförderung derselben Kosten durch zwei unterschiedliche Förderer ist ausgeschlossen.

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Muss ich KSK-Abgaben (Künstlersozialabgaben) einplanen?

Wir können Sie zu diesem Thema leider nicht im Einzelfall beraten.

Bitte gehen Sie bereits während der Planungsphase Ihres Projekts auf die KSK direkt zu. Die Kontaktdaten der KSK lauten:

Sprechzeiten:
Montag bis Freitag
von 9:00 bis 16:00 Uhr
Service-Center: 04421 9734051500

Wenn Sie Einzelpersonen oder Dienstleister in Berufsfeldern auf Ihrem Finanzplan stehen haben, die in dieser Liste der KSK genannt werden, müssen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit KSK-Abgaben bezahlen – unabhängig davon, ob die engagierte Person Mitglied bei der KSK ist.

 

Weitere Informationen zur KSK können Sie auch über frag-amu.de erhalten:

Was ist die Künstlersozialkasse? Was bedeutet Künstlersozialabgabe?

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Wie weise ich die KSK-Abgaben IMPULS nach?

Sollten Sie den Beleg der KSK bis zum Verwendungsnachweis nicht vorliegen haben, können Sie die Vorlage „Eigenbeleg“ aus dem Downloadbereich verwenden, um die geplante Ausgabe nachzuweisen.

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Bis wann muss der Verwendungsnachweis eingereicht werden?

Nach Abschluss des Projekts ist bis spätestens zwei Monate nach Projektende gegenüber dem Bundesmusikverband Chor & Orchester e. V. (BMCO) ein Verwendungsnachweis vorzulegen.

Der Verwendungsnachweis besteht aus einem Sachbericht, einem zahlenmäßigen Nachweis sowie aus einer Belegliste und der Auflistung aller ehrenamtlich geleisteten Stunden. Der Sachbericht wird in Form einer verpflichtenden Online-Umfrage erbracht. Entsprechende Vorlagen erhalten die geförderten Projekte rechtzeitig mit Erklärung auf der Homepage und durch Förderbriefe.

Ist ein Projekt überjährig, dann muss bis zum 28.02.2023 ein Zwischennachweis erbracht werden. Überjährige Projekte haben eine Laufzeit über den Jahreswechsel hinweg. Sie beginnen 2022 und dauern bis 2023. Der Zwischennachweis besteht aus einem Sachbericht, einem zahlenmäßigen Nachweis sowie aus einer Belegliste und der Auflistung aller ehrenamtlich geleisteten Stunden. Entsprechende Vorlagen inkl. für den Sachbericht erhalten die geförderten Projekt im Downloadbereich der IMPULS Homepage.

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Kann ich mich vom IMPULS-Team vor der Antragstellung beraten lassen?

Ja. Schreiben Sie uns hierfür eine E-Mail an impuls@bundesmusikverband.de. Über diesen Weg können wir, falls gewünscht, einen individuellen Telefontermin zur Beratung mit Ihnen vereinbaren.

Zudem gibt es eine kostenfreie Hotline zur Antragsberatung. Die Sprechzeiten sind montags und donnerstags von 10:00 – 20:00 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 10:00 – 18:00 Uhr:
07425 328806-80

Weitere Informationen zum Thema Beratung finden Sie hier.

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Fragen zur Auswahl und Vergabe

Wer entscheidet über die eingesandten Anträge?

Über die Auswahl der geförderten Projekte entscheidet das Projektteam IMPULS, das hierfür die Empfehlungen einer unabhängigen Fachjury einholt. Diese berät in nichtöffentlicher Sitzung.

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Nach welchen Kriterien entscheidet die Jury?

Förderkriterien für das Förderprogramm IMPULS:

Eröffnet die Förderung Handlungsräume – speziell in einer ländlichen Region?

Werden für das Ensemble durch die Förderung Vorhaben möglich, die ohne die Förderung nicht zu verwirklichen wären? Werden eventuell Herausforderungen in Angriff genommen, die aufgrund der Pandemie nicht umsetzbar waren, z. B. Generationswechsel, Digitalisierung, Weiterbildungen, Kooperationen, Mitgliedergewinnung, künstlerisches Projekt…?

 

Wie wirkt das Projekt, auch nach Abschluss, nach?

Wird durch die Förderung ein Impuls ausgelöst, der auch nach Ende des Projekts noch Wirkung erzeugt? Beschreibt der*die Antragstellende überzeugend eine „Wirkungskette“, die über den Durchführungszeitraum des Projektes hinausgeht? Diese Frage könnte sich z.B. bei technischen Anschaffungen oder auch bei der Nachwuchsarbeit stellen.

 

Ist die Projektidee übertragbar?

Kann die Projektidee von anderen Amateurmusikensembles in ihre Heimatgemeinde übertragen werden? Dient sie als Modell und Orientierung in einer Zeit des Umbruchs?

 

Wie wirkt das Ensembles als Kulturakteur in der Gemeinde, in der das Projekt realisiert wird?

Wie trägt das Ensemble zur kulturellen Teilhabe und kulturellen Vielfalt in seiner Gemeinde bei? Schafft das Ensemble „Orte der Gemeinschaft, des Zusammenhalts und der Kultur“, die für alle Einwohner*innen seiner Gemeinde offen sind? Wird durch die Trägerorganisation des Ensembles das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde gestärkt?

 

Welche Qualität hat die Vernetzung?

Arbeitet das Ensemble mit anderen Akteuren aus Kultur, Bildung und sozialen Bereichen der Gesellschaft zusammen? Werden dadurch z. B. neue Zielgruppen erreicht? Fordert sich das Ensemble durch seine Kooperationspartner*innen künstlerisch selbst heraus? Wird das zivilgesellschaftliche Netzwerk des Ensembles gestärkt, eventuell sogar erweitert?

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Wann und wie werde ich über die Entscheidungen der beratenden Jury informiert?

Ab dem Datum der Antragstellung erhalten Sie spätestens nach zwei Monaten die Entscheidung über die Förderung Ihres Projektes.

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Was tun, wenn ich vor Mitteilung der Entscheidung der Jury mein Projekt starten muss?

Sollte der beantragte Bewilligungszeitraum vor der 2-Monats-Frist nach Antragstellung beginnen, so kann über das Online-Antragsformular, ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn vor Antragsprüfung beantragt werden.

Der vorzeitige Maßnahmenbeginn wird auf der rechtlichen Grundlage des VV Nr. 1.3 Satz 2 zu § 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) erteilt. Die Ausnahme basiert im Wesentlichen darauf, dass bei dem beantragten Projekt keine Schutzzwecke des Verbotes der Förderung bereits begonnener Maßnahmen verletzt werden können (Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips, Schutz der Entscheidungsfreiheit der Behörde, Schutz des Antragstellers vor finanziellen Nachteilen) und gleichzeitig der Zeitraum der endgültigen Bewilligung nicht vom*von der Antragstellenden beeinflusst werden kann.

Mit Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns kann das geplante Projekt ab dem entsprechenden Zeitpunkt umgesetzt werden. Rechnungen, die ab dem beantragten Bewilligungszeitraum anfallen, können als Kosten rückwirkend geltend gemacht werden.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Beginn des Projekts weiterhin auf eigenes Risiko erfolgt. Wird der Projektantrag aus formalen Gründen abgelehnt oder von der Jury nicht zur Förderung empfohlen, trägt der*die Antragstellende alle finanzielle Kosten, die bis dahin entstanden sind, selbst.

Sollten Kosten anfallen, die laut Zuwendungsrecht und den Richtlinien des Förderprogramms nicht förderfähig sind, dürfen wir diese nicht anerkennen. Wir empfehlen, Verträge mit einer Klausel „vorbehaltlich der Bereitstellung der beantragten Fördermittel“ zu versehen.

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Wie häufig darf man von IMPULS gefördert werden?

Pro Antragsteller*in wird maximal ein Antrag aus diesem Programm bewilligt.

Falls ein Antrag nicht erfolgreich ist, darf in den weiteren Förderrunden erneut ein Antrag gestellt werden.

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Wie stehen die Chancen für eine Förderung mit IMPULS?

Aktuell liegt die Förderquote bei über 90 %. Die Chancen stehen also gut.

Lassen Sie sich bestenfalls von unserem Team beraten, um Ihre Chancen zu erhöhen. Mehr dazu finden Sie im Bereich “Beratung”. Auch unsere “Tipps” können Ihnen dabei helfen, Ihren Antrag vorzubereiten.

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