FAQ

Fragen zum Förderprogramm

Was möchte das Förderprogramm IMPULS erreichen?

Das Programm IMPULS zielt darauf ab, dem Amateurmusizieren in ländlichen Räumen Impulse und Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und erhöhter Sichtbarkeit für den zeitnahen Neustart zu geben. Die Ensembles sollen zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit befähigt werden und Unterstützung bei durch die Pandemie beschleunigten Transformationsprozessen in den Bereichen (Wieder-) Gewinnung von Mitgliedern und Digitalität erhalten. Besonders begrüßt werden Projekte, welche unterschiedliche Akteur*innen vor Ort einbeziehen und Vernetzung sowie Wissenstransfer fördern.

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Wie hoch ist die Fördersumme?

Fördermittel können grundsätzlich ab einer Höhe von mindestens 2.500 Euro bis zu einer Höhe von maximal 15.000 Euro pro Antragsteller*in beantragt werden. Pro Antragsteller*in wird maximal ein Antrag aus diesem Programm bewilligt.

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Warum jetzt bewerben, wo doch vielerorts noch nicht einmal geprobt werden kann?

Wir alle hoffen, dass bald unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder musikalische Arbeit möglich ist. Deshalb lohnt es sich zu diesem Zeitpunkt, sich mit neuen Projektideen zu bewerben.

Um Ideen für mögliche Projektgestaltungen anzuregen und die verschiedenen Ziele von IMPULS fassbar machen zu können, ist das Programm in drei Fördermodule unterteilt:

Mit IMPULS werden Proben- und Aufführungsformate gefördert, die auch unter Pandemiebedingungen möglich sein können. (Modul A)

Bei IMPULS geht es auch darum, Formate der Öffentlichkeitsarbeit zu finden, die neue Zielgruppen ansprechen und bisherige Mitglieder wiedergewinnen. Auch diese Formate sollten so gedacht sein, dass sie unter Pandemiebedingungen möglich sind. (Modul B)

IMPULS bietet die Chance, Organisationsstrukturen neu zu denken, die Zukunft vorzubereiten und eventuell schon Pilotprojekte zu starten. (Modul C)

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Fragen zur Antragsberechtigung und zu den Fördervoraussetzungen

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind alle nicht überwiegend öffentlich finanzierten Trägerstrukturen* von aktiven Amateurmusikensembles, deren Sitz und zentrale Tätigkeit in ländlichen Räumen der Bundesrepublik Deutschland liegen.

Die Antragsteller*innen müssen in der Lage sein, die Verwendung der Fördermittel bestimmungsgemäß nachzuweisen. Ebenso müssen sie seit 2018 aktiv vor Ort tätig gewesen sein.

Wenn ein Ensemble keine offizielle Organisationsstruktur hat, muss es nachweisen können, dass es bereits seit 2018 – mindestens aber seit 2019 – in seiner Heimatgemeinde musikalisch wirkt. Zusätzlich muss es spätestens zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses mit dem BMCO eine offizielle Organisationsstruktur haben. Es ist also möglich, im laufenden Jahr z.B. einen Verein zu gründen bzw. das Ensemble zu organisieren. Das Ensemble muss überzeugend nachweisen können, dass es in der Lage ist, öffentliche Mittel zu verwalten und sich für diese zu verantworten.

* Öffentliche Schulen sind somit in der Regel nicht antragsberechtigt.

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Wie kann ein Ensemble nachweisen, dass es mindestens seit 2018 musikalisch in seiner Heimatgemeinde wirkt?

Nachweise sind Presseberichte, die Homepage des Ensembles, Programmhefte, Flyer, …

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Wie werden "ländliche Räume" bei IMPULS definiert?

Ländliche Räume in diesem Sinne sind Kommunen mit nicht mehr als 20.000 Einwohner*innen. Ausnahmen können nach Absprache zugelassen werden.

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Muss der*die Antragsteller*in Mitglied im BMCO sein?

Die Mitgliedschaft in den Strukturen des BMCO, der als mittelausreichende Stelle fungiert, ist nicht erforderlich.

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Was bedeutet Bewilligungszeitraum? In welchem Zeitraum darf das Projekt stattfinden?

Beim Bewilligungszeitraum handelt es sich um den Zeitraum von der ersten bis zur letzten zu erwartenden Rechnung, die ihr bezahlen müsst.

 

I. Förderrunde – Antragstellung im Mai 2021:

Maximaler Bewilligungszeitraum: 1. Juli 2021 – 31. Januar 2022

 

II. Förderrunde – Antragstellung im Oktober 2021:

Maximaler Bewilligungszeitraum: 1. Januar 2022 – 31. Dezember 2022

 

Antragstellung seit Januar 2022

Es gilt eine 2-Monats-Frist für die Wahl Ihres individuellen Bewilligungszeitraumes.

Sie werden im Antragsformular gebeten, das Datum „Start Bewilligungszeitraum“ zu definieren.

Zwischen dem Datum Ihrer Antragstellung und dem Start-Datum Ihres Bewilligungszeitraums müssen mindestens zwei Monate liegen. Denn wir benötigen ab Eingang Ihres Antrags bis zur Erteilung der Förderzusage zwei Monate zur Antragsprüfung. In dieser Zeit werden wir Ihren Antrag auf formale Richtigkeit prüfen und an eine unabhängige Jury weiterleiten. Diese wird Ihren Antrag bewerten und gegebenenfalls zur Förderung empfehlen.

Der Bewilligungszeitraum kann höchstens bis zum 31.12.2022 laufen.

 

Beispiel:

Sie möchten mit Ihrem Projekt im April 2022 starten und werden voraussichtlich Ihre erste projektbezogene Ausgabe am 1. April 2022 tätigen.

Der 1. April 2022 entspricht dem „Start Bewilligungszeitraum“.

Sie müssten gemäß der 2-Monats-Frist daher spätestens am 1. Februar 2022 Ihren Antrag bei uns einreichen.

Mit den Vorhaben darf vor Antragstellung und bis zum Abschluss des privatrechtlichen Zuwendungsvertrags nicht begonnen worden sein. Auf Antrag können Ausnahmen gemäß den Regelungen zum förderunschädlichen vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugelassen werden.

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Wer ist von einer Förderung ausgeschlossen?

Ausgeschlossen von der Förderung sind Einzelpersonen, überwiegend öffentlich finanzierte Trägerstrukturen (wie etwa öffentliche Schulen*), Träger von Landes- und Bundesensembles sowie Projektorchester, welche sich überwiegend aus Mitgliedern anderer Klangkörper zusammensetzen.

Grundsätzlich können nur Trägerstrukturen mit eigenem aktiven Ensemble einen Antrag einreichen. Verbände sind somit als antragstellende Trägerstrukturen ausgeschlossen. Ausnahmen sind möglich, wenn der Verband in enger Kooperation mit seinen Mitgliedsverbänden eine Projektidee entwickelt. Die antragstellende Organisation muss aber auch in diesem Fall einer der Vereine sein, die mit dem Verband kooperieren.

Zudem ist die Förderung nichtprojektbezogener, d.h. laufender und anderweitiger Personal- und Sachkosten, sowie die Förderung von Baumaßnahmen, von Immobilienerwerb und von Folgekosten ausgeschlossen.

Die Förderung bereits getätigter oder beauftragter Ausgaben ist ebenso nicht zulässig.

Darüber hinaus dürfen Ensembles, die bereits eine Förderung von IMPULS erhalten haben, kein zweites Mal gefördert werden.

* Öffentliche Schulen können jedoch gegebenenfalls über eine Kooperation in den Genuss dieser Förderung kommen.

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Fördert IMPULS internationalen Austausch?

IMPULS fördert nicht den internationalen Austausch von Amateurmusikensembles.

Wir empfehlen Ihnen hierfür, beim Goethe-Institut (Amateurmusikförderung) nach der Förderung eines Austausches mit Partnerensembles nachzufragen. Ein weiterer Ansprechpartner ist auf diesem Gebiet auch der BKJ oder auch der Arbeitskreis Musik in der Jugend.

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Fragen zur Antragstellung

Wie und bis wann kann ich einen Antrag stellen?

Es können laufend Anträge eingereicht werden. Für die Bearbeitung der Anträge ist das Eingangsdatum entscheidend.

Beginnen Sie frühzeitig mit der Vorbereitung auf die Antragstellung. Wir empfehlen Ihnen, die Ausfüllhilfe (das Dokument findet ihr unter „Antragstellung“) im Vorfeld zu lesen. Nutzen Sie auch gerne unsere Beratungsangebote! Wir können Ihnen dabei helfen, Ihren Antrag so gut wie möglich vorzubereiten.

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Welche Ausgaben sind zulässig?

Zu den grundsätzlich förderfähigen Ausgaben gehören insbesondere:

  • Projektbezogene Honorarausgaben (z.B. Honorare von Musiker*innen, Dirigent*innen und Solist*innen, Künstlersozialabgabe, Ausgaben für Planung und Organisation).
  • Projektbezogene Sachausgaben (z.B. Verbrauchsmaterial, Probenräume, Öffentlichkeitsarbeit, Miet- und Leihgebühren, Reisekosten in analoger Anwendung des BRKG, GEMA, Requisiten, etc.)
  • Investitionen in Einzelgegenstände mit einem Anschaffungswert von über 800 EUR sind grundsätzlich nicht möglich.
  • Festzuschüsse zu Weiterbildungen von Multiplikator*innen.

 

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Wie hoch sind angemessene Honorarsätze?

Angemessene Honorarsätze, jeweils nach höchster abgeschlossener Qualifikationsstufe (h = Zeitstunde = 60 Minuten):

  • 60 EUR/h für Master, Diplom, etc.
  • 53 EUR/h für Bachelor oder Vergleichbares
  • 46 EUR/h für Ausbildung oder langjährige (über 10 Jahre) Praxis-Erfahrung

 

Eine evtl. KSK-Abgabe ist von dem Betrag abzuziehen, d.h. z.B. ca. 58 EUR Honorar und 2 EUR KSK-Abgabe sind zuwendungsfähig.

Die Grundlage der Stundenzahl ist die Veranstaltungs- bzw. Beratungsdauer. Vor- und Nachbereitung können nicht gesondert abgerechnet werden.

Im Bereich Sachausgaben werden Reisekosten gemäß Bundesreisekostengesetz, d.h. 20 Cent/KM oder Ticketpreis der niedrigsten Beförderungsklasse gefördert.

Die Förderrichtlinien lassen keine Pauschalen zu. In der Praxis der Musikszene sind Pauschalen jedoch üblich. Wenn Pauschalen zwischen Ensembles und Auftragnehmer*innen (Künstler*innen, Workshopleiter*innen, Projektleiter*innen) vereinbart werden, dann sollten Sie die oben genannten Honorarsätze als Orientierungsrahmen nehmen. Bitte stellen Sie in Ihrem Finanzplan sowie in den Honorarverträgen dar, wie hoch die Stundensätze wären, wenn man die Pauschale durch Arbeitsstunden dividieren würde, die im Rahmen des Projekts für die*den betreffenden Auftragsnehmer*in anfallen. Sollten die Stundensätze sehr von den oben genannten Honorarsätzen abweichen, begründen Sie bitte in Ihrem Antrag, warum es inhaltlich für die Projektidee unbedingt notwendig ist, mit einer*m bestimmten Auftragnehmer*in zusammen zu arbeiten.

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Kann ich das Honorar für eine Projektleitung fördern lassen?

Ja, das Honorar für eine Projektleitung ist förderfähig und entspricht dem Geist des Förderprogramms, das Ehrenamt zu stärken. Es ist sehr empfehlenswert, im Finanzplan Kosten für die organisatorische Unterstützung einzuplanen, um die ehrenamtlich tätigen Personen in eurer Organisation zu entlasten.

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Übernimmt IMPULS Ausfallhonorare, Vorbereitungskosten und Stornierungskosten, wenn pandemiebedingt Veranstaltungen ausfallen bzw. geplante Maßnahmen nicht mehr durchgeführt werden können?

Bei einer Absage von Veranstaltungen durch den*die Antragsteller*in ist die Anerkennung von Vorbereitungskosten und evtl. vertraglich vereinbarten Ausfallhonoraren bzw. Stornierungsgebühren auf Antrag und nach Einzelfallprüfung möglich, sofern der*die Antragsteller*in plausibel und nachvollziehbar begründet, dass aufgrund der lokalen Inzidenzen oder Hospitalisierungsraten eine Veranstaltung riskant ist oder die durch die Situation zu beachtenden Auflagen die ehrenamtlichen Organisator*innen vor einen unverhältnismäßigen oder unmöglichen Aufwand stellen.

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Wie hoch sind Festzuschüsse zu Weiterbildungen?

Für den Bereich Festzuschüsse für selbstveranstaltete Weiterbildungen (sowohl für digitale als auch für evtl. physische Veranstaltungen) gelten folgende Sätze:

  • Pro angefangene 10 Teilnehmende ist eine dozierende Person förderfähig. D.h. bei 20 Personen sind 2 Dozierende, bei 21 Personen 3 Dozierende abrechenbar.
  • Jede dozierende Person bekommt je nach Dauer der Veranstaltung einen Halb- oder Ganztagessatz pro Kalendertag der Veranstaltung. Halbtagessatz = 160 EUR für Veranstaltungen bis zu 4 Stunden.
    Veranstaltung länger als 4 Stunden = 305 EUR.
  • Für ggf. stattfindende Präsenzweiterbildungen ist ein Festbetrag von 40 EUR pro TN und Tag für Unterkunft abrechenbar.

 

Sollte der*die Antragsteller*in selbst die Weiterbildung ausrichten wollen, muss der Name der*des (Haupt-)Lehrenden angegeben werden.

Bei der Beantragung von Weiterbildungen im Modul C, die von Dritten angeboten werden, muss im Antrag der jeweilige Bildungsträger angegeben werden.

Sollten die beantragten Weiterbildungen teurer ausfallen und die Festzuschüsse nicht ausreichen, so muss die Differenz vom geförderten Ensemble übernommen werden.

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Was zählt als Eigenleistung?

Sowohl die finanziellen Eigenmittel als auch die ehrenamtlichen Eigenleistungen müssen Sie im Finanzplan bei Ihrer Antragstellung angeben. Bitte beachten Sie hierbei Folgendes:

Mit den finanziellen Eigenmitteln schließen Sie die Finanzlücke zwischen den Gesamtausgaben (Kosten) und der Fördersumme.

Finanzielle Eigenmittel können sein: z.B. Zuwendungen Dritter (auch Sponsoring und zweckgebundene Spenden), Einnahmen aus allen Formen von Bezahlangeboten, Gebühren der Teilnehmenden oder weitere projektbezogene Einnahmen.

Ehrenamtliche Eigenleistungen: Dem Projekt zuzuordnender ehrenamtlicher Aufwand darf mit einem fiktiven Stundensatz von 15 EUR/Stunde als ehrenamtliche Eigenleistung angerechnet werden und wird nach dem Projekt durch Stundenzettel nachgewiesen. Dabei werden nur die tatsächlich geleisteten und nachgewiesenen Arbeitsstunden (unterschriebene Stundenzettel) berücksichtigt.

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Darf mein Projekt auch andere Fördermittel erhalten?

Ja. Soweit für eine Maßnahme neben der Förderung aus den BKM-Mitteln auch Fördermittel aus anderen Förderprogrammen des Bundes in Anspruch genommen werden sollen, muss sichergestellt sein, dass die Förderungen unterschiedlichen Zwecken dienen und voneinander abgrenzbar sind. Komplementärmittel von anderen öffentlichen Zuwendungsgebern (z.B. Kommunen, Kreisen, Ländern) sind zulässig.

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Verwaltungsverfahrensgesetz

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die ggf. erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die §§ 48 bis 49a Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG), die §§ 23, 44 BHO und die hierzu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften analog, soweit nicht in diesen Förderrichtlinien Abweichungen von den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zugelassen worden sind. Der Bundesrechnungshof ist gemäß §§ 91, 100 BHO zur Prüfung berechtigt.

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Barrierefreiheit

Bei den Maßnahmen ist die barrierefreie Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung so weit wie möglich sicherzustellen.

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Ökologie

Zur Umsetzung der Maßnahmen sind ökologisch sinnvolle Möglichkeiten zu wählen (wiederverwendbare Materialien und Ausstattung, möglichst geringer Energie- und Ressourcenverbrauch, nachhaltige Veranstaltungen und Mobilitätskonzepte etc.), die möglichst auch dazu beitragen sollen, den ökologischen Fußabdruck bei den Antragsteller*innen zu verbessern.

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Kann ich mich vom IMPULS-Team vor der Antragstellung beraten lassen?

Ja. Schreiben Sie uns hierfür eine E-Mail an impuls@bundesmusikverband.de. Über diesen Weg können wir, falls gewünscht, einen individuellen Telefontermin zur Beratung mit Ihnen vereinbaren.

Zudem gibt es eine kostenfreie Hotline zur Antragsberatung. Die Sprechzeiten sind montags und donnerstags von 10:00 – 20:00 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 10:00 – 18:00 Uhr:
07425 328806-80

Weitere Informationen zum Thema Beratung finden Sie hier.

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Bis wann muss der Verwendungsnachweis eingereicht werden?

Nach Abschluss des Projektes ist gegenüber dem Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. ein Verwendungsnachweis vorzulegen.

Ihre individuelle Frist zum Einreichen des Verwendungsnachweises können Sie Ihrem Weiterleitungsvertrag entnehmen.
Diese Frist läuft stets zwei Monate nach dem Ende Ihres individuellen Bewilligungszeitraumes ab.

Ausnahme: Sollte Ihr Bewilligungszeitraum bis zum 31.12.2022 laufen, so muss der Verwendungsnachweis spätestens am 31.01.2023 abgegeben werden.

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Fragen zur Auswahl und Vergabe

Wer entscheidet über die eingesandten Anträge?

Über die Auswahl der geförderten Projekte entscheidet das Projektteam IMPULS, das hierfür die Empfehlungen einer unabhängigen Fachjury einholt. Diese berät in nichtöffentlicher Sitzung.

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Nach welchen Kriterien entscheidet die Jury?

Förderkriterien für die II. Förderrunde IMPULS

Eröffnet die Förderung Handlungsräume – speziell in einer ländlichen Region?

Werden für das Ensemble durch die Förderung Vorhaben möglich, die ohne die Förderung nicht zu verwirklichen wären? Werden eventuell Herausforderungen in Angriff genommen, die aufgrund der Pandemie nicht umsetzbar waren, z. B. Generationswechsel, Digitalisierung, Weiterbildungen, Kooperationen, Mitgliedergewinnung, künstlerisches Projekt…?

Wie wirkt das Projekt, auch nach Abschluss, nach?

Wird durch die Förderung ein Impuls ausgelöst, der auch nach Ende des Projekts noch Wirkung erzeugt? Beschreibt der*die Antragstellende überzeugend eine „Wirkungskette“, die über den Durchführungszeitraum des Projektes hinausgeht? Diese Frage könnte sich z.B. bei technischen Anschaffungen oder auch bei der Nachwuchsarbeit stellen.

Ist die Projektidee übertragbar?

Kann die Projektidee von anderen Amateurmusikensembles in ihre Heimatgemeinde übertragen werden? Dient sie als Modell und Orientierung in einer Zeit des Umbruchs?

Wie wirkt das Ensemble als Kulturakteur in der Gemeinde, in der das Projekt realisiert wird?

Wie trägt das Ensemble zur kulturellen Teilhabe und kulturellen Vielfalt in seiner Gemeinde bei? Schafft das Ensemble „Orte der Gemeinschaft, des Zusammenhalts und der Kultur“, die für alle Einwohner*innen seiner Gemeinde offen sind? Wird durch die Trägerorganisation des Ensembles das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde gestärkt?

Welche Qualität hat die Vernetzung?

Arbeitet das Ensemble mit anderen Akteuren aus Kultur, Bildung und sozialen Bereichen der Gesellschaft zusammen? Werden dadurch z.B. neue Zielgruppen erreicht? Fordert sich das Ensemble durch seine Kooperationspartner*innen künstlerisch selbst heraus? Wird das zivilgesellschaftliche Netzwerk des Ensembles gestärkt, eventuell sogar erweitert?

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Wann und wie werde ich über die Entscheidungen der beratenden Jury informiert?

Amateurmusikensembles sind bei ihrer Antragstellung so flexibel, dass sie einen individuellen Bewilligungszeitraum für die Förderung mit IMPULS wählen können. Zu beachten ist lediglich eine 2-Monats-Frist. Das heißt, zwischen dem Datum der Antragstellung und dem Start-Datum des Bewilligungszeitraums müssen mindestens zwei Monate liegen. In dieser Zeit werden die Anträge auf formale Richtigkeit geprüft und an eine unabhängige Jury weitergeleitet. Diese wird die Anträge bewerten und gegebenenfalls zur Förderung empfehlen.

Der Bewilligungszeitraum darf höchstens bis zum 31.12.2022 laufen. Das bedeutet, das Projekt muss bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

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Was tun, wenn ich vor Mitteilung der Entscheidung der Jury mein Projekt starten muss?

Sollte der beantragte Bewilligungszeitraum vor der 2-Monats-Frist nach Antragstellung beginnen, so kann über das Online-Antragsformular, ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn vor Antragsprüfung beantragt werden.

Der vorzeitige Maßnahmenbeginn wird auf der rechtlichen Grundlage des VV Nr. 1.3 Satz 2 zu § 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) erteilt. Die Ausnahme basiert im Wesentlichen darauf, dass bei dem beantragten Projekt keine Schutzzwecke des Verbotes der Förderung bereits begonnener Maßnahmen verletzt werden können (Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips, Schutz der Entscheidungsfreiheit der Behörde, Schutz des Antragstellers vor finanziellen Nachteilen) und gleichzeitig der Zeitraum der endgültigen Bewilligung nicht vom*von der Antragstellenden beeinflusst werden kann.

Mit Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns können die ersten geplanten Maßnahmen umgesetzt werden. Rechnungen, die ab dem beantragten Bewilligungszeitraum anfallen, können als Kosten rückwirkend geltend gemacht werden.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Beginn des Projekts weiterhin auf eigenes Risiko erfolgt.

Wird der Projektantrag aus formalen Gründen abgelehnt oder von der Jury nicht zur Förderung empfohlen, trägt der*die Antragstellende alle finanzielle Kosten, die bis dahin entstanden sind, selbst.

Sollten Kosten anfallen, die laut Zuwendungsrecht und den Richtlinien des Förderprogramms IMPULS nicht förderfähig sind, dürfen wir diese nicht anerkennen. Wir empfehlen, Verträge mit einer Klausel „vorbehaltlich der Bereitstellung der beantragten Fördermittel“ zu versehen.

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Wie häufig darf man von IMPULS gefördert werden?

Jede Organisation kann über IMPULS nur einmal ein Projekt fördern lassen.
Wenn Sie noch weitere Projektideen in die Tat umsetzen wollen, dann schauen Sie sich gerne die anderen Förderprogramme des BMCO an: Neustart Amateurmusik und Musik für Alle.

Falls ein Antrag nicht erfolgreich ist, darf in den weiteren Förderrunden erneut ein Antrag gestellt werden.

Die Bundeszuwendung soll als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung in der Regel als Festbetragsfinanzierung gewährt werden. Die Förderung setzt grundsätzlich eine angemessene Eigenleistung voraus, die bei der Finanzierung in Höhe von mindestens 10 v. H. der Gesamtausgaben als solche auszuweisen sind.

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Besteht ein Anspruch auf Förderung?

Es besteht kein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung. Die mittelausreichende Stelle unter Hinzuziehung einer beratenden Jury entscheidet aufgrund pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel über die Verteilung der Mittel. Die Zuwendungen stehen unter dem Vorbehalt etwaiger Sperren und sonstiger Bewirtschaftungsmaßnahmen.

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Wie stehen die Chancen für eine Förderung mit IMPULS?

Aktuell liegt die Förderquote bei über 90 %. Die Chancen stehen also gut.

Lassen Sie sich bestenfalls von unserem Team beraten, um Ihre Chancen zu erhöhen. Mehr dazu finden Sie im Bereich “Beratung”. Auch unsere “Tipps” können Ihnen dabei helfen, Ihren Antrag vorzubereiten.

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